Brandstifter - Martin Krist
1 Stern Thriller & Krimi

Brandstifter – Martin Krist
★☆☆☆☆

Die Handlung:

Valentina findet ihren Ehemann auf brutalste Art und Weise ermordet in seinem Bürozimmer. Sie steht unter Schock und ist dankbar für die Hilfe ihrer besten Freundin Amy und der Nanny. Die beiden kümmern sich nicht nur um die Kinder sondern auch um Valentina. Doch was ist geschehen und sind Valentina und die Kinder in Gefahr?

Die Handlungsstränge:

Neben dem Handlungsstrang rund um Valentina, gibt es zwei weitere in der Geschichte. Da wäre zu einem David Gross (Ermittler, Problemlöser) der im Falle des vermissten Sven Scheder ermittelt. Den dritten Handlungsstrang bildet die Geschichte rund um Luka, der sein Leben einfach nicht in den Griff bekommt und lieber im Sideways ein Mixery nach dem anderen hinunter schüttet anstatt sich Geld für sich und seine Familie zu verdienen.

Die drei Handlungsstränge sind derart verschiedenen, dass sie für mich nicht in ein Buch zusammenpassen. Am Ende hatte ich einige Fragezeichen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Fällen wirkten mir zu stark konstruiert. Ich konnte auch die Beweggründe der Mörder nicht nachvollziehen. Ebenso blieb mir die Entwicklung der Figuren verborgen. Was habe ich übersehen, dass Figuren eine derartige Wandlung hinlegen?

Die Charaktere:

Durch die vielen Perspektiven hatte ich Probleme zu einem Charakter eine Beziehung aufzubauen, geschweige denn mitzufühlen. Am ehestens ist mir dies noch bei Valentina gelungen, die nach ihrer Schockstarre für ihre Kinder gekämpft. Bei David Gross hatte ich das Gefühl, das mir Vorwissen fehlt. Das Verschwinden seiner Frau und die Frage „Hast du je etwas verhindern können?“ wird mehrfach thematisiert. Was er gerne verhindert hätte oder auch welche Dinge er bereits unternommen hat um seine Frau zu finden, bleiben den Leser verborgen und machen es schwer die Geschichte nachzuvollziehen. Wieso die Luka einen derart großen Raum bekommt, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Der „Brandstifter“ wäre gut auch ohne diesen dritten Erzählstrang ausgekommen und man hätte sich besser auf die beiden anderen Geschichten konzentrieren können.

Brandstifter - Martin Krist

Fazit:

Zu viele unterschiedliche komplexe Handlungsstränge in einem Buch. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen. So gelang es mir bis zum Schluss nicht mit den Protagonisten mitzufiebern. Und selbst nach der Aufklärung der Geschehnisse war mein Kopf voller Fragenzeichen und ich hatte das Gefühl, hier einfach etwas nicht verstanden haben.

Hattest du auch schon mal das Gefühl am Ende eines Buch etwas einach überhaupt nicht verstanden zu haben? Bei welchen Buch war das? Erzähl mir davon in den Kommentaren!

 

Das ebook wurde mir vom edel Verlag zur Verfügung gestellt. Das hat natürlich keinen Einfluss auf die Rezension.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.