Silvia Ziolkowski
Interview

Silvia Ziolkowski – buchgedanken.tv

Heute um 18:30 liest Silvia Ziolkowski bei buchgedanken.tv aus ihrem aktuellen Buch „Bau Dir Deine Zukunft – Ein Anstiftungs- und Umsetzungsbuch für ein großartiges Leben“* und beantwortet Fragen dazu. Sie plädoiert für eine mehr Beseelt-und-Bekloppt-Kultur. Vorab beantwortet sie mir vier Fragen.

1. Was reizt dich an Buchgedanken.tv besonders? Was war ausschlaggebend, dass du mitmachst?

Es ist ein neues Format dass ich sehr spannend finde. Interessierte Leser können den Autor kennenlernen und die Idee hinter dem Buch verstehen. Ich persönlich finde es wertvoll, Menschen, die mein Buch kaufen/lesen einen weiteren Mehrwert durch dieses Format bieten zu können.

Ausschlaggebend war für mich die Vision, gemeinsam mit tollen Kollegen eine neue Idee zum Fliegen zu bringen und damit ganz vielen Menschen, unabhängig von Raum und Zeit einen Einblick in unsere Bücherwelt zu ermöglichen.

2. Wie bist du zum schreiben von Büchern zu Business/Lebenshilfe/Kreativität/Psychologie gekommen?

Meine Überzeugung und mein Lebensweg haben mich dorthin getragen. Ich habe mir ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht, ob ich ein Buch schreiben werde, sondern nur wann und wie. Es war mir ein inneres Bedürfnis meine Erkenntnisse, entwickelten Methodiken und Beobachtungen anderen zur Verfügung zu stellen.

Silvia Ziolkowski

3. Wie ist dein aktuelles Buch aus dem du Lesen wirst entstanden?

Ein Schlüsselerlebnis hat 2011 den Startschuss gegeben:

Wir sind gerade im Urlaub. Heiß ist es. Eines Nachts um zwei Uhr früh weckt mich plötzlich eine Idee auf: Ich werde Visionäre interviewen. Menschen, die über sich hinausgewachsen sind. Hellwach und ohne nachzudenken, schreibe ich alles auf, was mich bewegt. Sogar die ersten Fragen notiere ich. Dann schlafe ich glücklich wieder ein.

Am nächsten Morgen lese ich den Text und denke: „Ja, genau. Das will und muss ich machen.“ Ich bin von der Idee beseelt und den ganzen Tag aus dem Häuschen. Ich sehe mich mit den Interviewpartnern wunderbare Gespräche führen, das Buch schreiben und auf Lesungen präsentieren. Alles ist ganz real. Und doch dauerte es fast fünf Jahre, bis aus diesem Traum Wirklichkeit wird und das ist gut so. Es war eine sehr produktive Zeit. Zu den ersten Fragen kamen immer wieder neue: Wie viele Menschen haben eigentlich Visionen? Braucht man eine Vision, um beseelt zu sein? Sind Berufung und Vision dasselbe? Ich recherchierte viel und stieg immer tiefer ein. Ich las Biographien und Bücher, hörte unzählige Vorträge und besuchte Seminare. Von Menschen, die ihren Weg gegangen sind oder ihn gefunden haben, nahm ich Podcasts auf, und ich diskutierte mit vielen Personen – immer getragen von dem Wunsch zu verstehen: Wie kommen Menschen zu ihrer Vision und wie schaffen sie es durchzuhalten, so dass die Vision zum Leben erwacht und im besten Falle ein erfülltes Leben entsteht? Schritt für Schritt verstand ich: Das Buchprojekt hat viel mit mir, mit meiner eigenen Vision zu tun, Menschen und Unternehmen mit Ihrer Sehnsucht zu verbinden und den Beat in uns (wieder) zu spüren.

4. Dein großer Traum – was möchtest du unbedingt noch machen/erreichen?

Ich möchte das Thema Zukunftsentwicklung an Schulen und Universitäten tragen. Ich bin davon überzeugt, je früher wir starten uns um unsere gute Zukunft zu kümmern umso mehr werden wir zum Gestalter eines erfolgreichen und glücklichen Lebens.

Ich wünsche mir eine Beseelt-und-Bekloppt-Kultur! Ich finde, die Zeit ist längst reif für mehr Mut und Glauben. Wir können mehr schaffen, als wir denken – wenn wir wissen, wieso wir etwas tun und mit Hingabe und Beharrlichkeit ans Werk gehen. Ich wünsche mir mehr Seele und mehr Courage in der Welt, mehr Verrücktheit und Leidenschaft für die Dinge, die uns wichtig sind. Ich träume davon, dass das ewige Hadern mit dem eigenen Können aufhört und der doppelte Boden der Absicherung fehlen darf. Es macht Spaß, sich Herausforderungen zu stellen. Warum sollten es nicht die eigenen sein? Ich bin tief davon überzeugt, dass viel mehr möglich ist, als wir Menschen normalerweise glauben. Statten wir unser Leben mit etwas Magie und ganz viel Energie aus! Für mich sind junge Menschen prädestiniert die ausgetretenen Pfade erst gar nicht zu betreten, sondern mit ihrem Blick auf den Globus eine bunte Welt zu schaffen.

 

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