David steckt in einer Krise. Also fährt er für zehn Tage auf einen Campingplatz an der Ostsee – genau an den Ort, an dem er bereits seine Kindheit verbracht hat. Hier möchte er zur Ruhe kommen und die vielen Baustellen in seinem Leben entwirren. Doch auch am Meer holen ihn seine Herausforderungen ein.
„Möwen ohne Pommes“ ist ein klassischer Roman über einen jungen Erwachsenen, der beginnt, die Verletzungen und Traumata seiner Kindheit aufzuarbeiten. Sie belasten sein Leben bis in die Gegenwart. Davonlaufen gilt nicht.
Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich. Manchmal wird zwischen der Ich-Perspektive und einer etwas unpersönlichen, distanzierten dritten „Daniel“-Perspektive gewechselt. Das fand ich teilweise etwas verwirrend und hat meinen Lesefluss gestört.
Ansonsten ist „Möwen ohne Pommes“ ein unterhaltsames, leichtes Sommerbuch. Eine angenehme Lektüre für heiße Tage, die sich schnell und unkompliziert lesen lässt.
Warum es allerdings ausgerechnet mit einer Pups-Geschichte endet, verstehen vermutlich nur Männer.
Daniel Müller hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.




