Schleifen -Elias Hirschl

Schleifen von Elias Hirschl

Franziska Denk erlebt die Welt anders als die meisten Menschen. Sie liest oder hört von einem Symptom und schon bekommt sie diese.  Ihre ungewöhnliche Krankheit und die Begegnung mit dem Mathematiker Otto Mandl führen sie auf einen faszinierenden Weg zwischen Wissenschaft, Sprache und Wirklichkeit. Was als gemeinsame Suche nach Erkenntnis beginnt, entwickelt sich zu einem gedanklichen Abenteuer, in dem die Grenzen des Vorstellbaren zunehmend verschwimmen.

Mit „Schleifen“ stellt Elias Hirschl das Konzept von Zeit, Raum und Sprache völlig auf den Kopf. Wie in einem Fiebertraum fliege ich durch die Seiten. Die Einfälle sind absurd, witzig, genial und manchmal alles zugleich. Immer weiter, immer weiter, hinein in eine Schleife des unmöglich Möglichen, in der Realität und Sein zunehmend verschwimmen.

Ich bin begeistert davon, wie Hirschl mit Sprache und Gedanken spielt und dabei die Grenzen des Vorstellbaren immer wieder verschiebt. Manchmal weiß ich gar nicht, was gerade passiert, und will trotzdem unbedingt weiterlesen. Dieses Buch lässt sich kaum beschreiben. Man muss es selbst erleben.

„Schleifen“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und für mich ist dieses Buch schlicht großartig. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne auf literarische Experimente einlassen und bereit sind, sich ordentlich den Kopf verdrehen zu lassen.

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