Zwei Leichen zum Prosecco – Eva Reichl

Zwei Leichen zum Prosecco

Als Chefinspektorin Lotta Meinich mit ihrem Vater Gustav im Kürnbergwald spazieren geht, entdecken die beiden eine Leiche. Zwei Tage später wird in der Nähe eine weitere gefunden. Zahlreiche Stichwunden machen schnell klar, dass es sich um Mord handelt. Doch warum mussten die beiden Männer sterben? Und gibt es eine Verbindung zwischen den Fällen?

Nach „Drei Leichen zum Frühstück“ ist dies der zweite Fall der Chefinspektorin. Das Buch lässt sich jedoch problemlos unabhängig vom ersten Teil lesen. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit Lotta Meinich, ihrem Vater und Hund Johann Strauss gefreut.

Auch diesmal ist wieder jede Menge Ermittlungsgeschick und Kombinationsgabe gefragt. Klar, dass Lotta dabei immer wieder auf die Expertise ihres inzwischen pensionierten Vaters zurückgreift. Dass dieser plötzlich einen zweiten Frühling erlebt, ist zwar erfreulich, dass es dabei ausgerechnet um die Witwe eines der Mordopfer geht, sorgt jedoch für zusätzliche Brisanz.

Ich mag, wie sich Lotta immer wieder behauptet, und wie Eva Reichl die Herausforderungen von Frauen in männerdominierten Berufen aufzeigt. Leider gilt nach wie vor, dass Frauen oft doppelt so hart arbeiten müssen, um ernst genommen zu werden.

Das Spannungsniveau in „Zwei Leichen zum Prosecco“ ist durchgehend angenehm hoch – besonders für einen Regionalkrimi. Die atmosphärischen Beschreibungen von Wanderungen und Spaziergängen im Kürnbergwald haben mich direkt neugierig gemacht und zum Recherchieren nach schönen Routen angeregt. Bleibt nur zu hoffen, dass Lotta Meinich und ihr Team den oder die Täter schnell finden und man das Gebiet bald wieder unbesorgt durchstreifen kann.

Von mir gibt es auf jeden Fall fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung für „Zwei Leichen zum Prosecco“.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

Ich stimme der Datenspeicherung zu

You may use these <abbr title="HyperText Markup Language">html</abbr> tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*