Beobachtungen aus der letzten Reihe - Neil Gaiman
Rezensionen Roman

Beobachtungen aus der letzten Reihe – Neil Gaiman

[Quergelesen]*

Der Inhalt

Neil Gaiman ist ein britischer Autor von Science Fiction, Comic und Drehbüchern. Seine bekannteste Serie ist „Der Sandmann“. „Beobachtungen aus der letzten Reihe“ trägt den Untertitel „Über die Kunst, das Erzählen und wieso wir Geschichten brauchen“.

In diesem Buch spricht Neil Gaiman über die Liebe zum Lesen und spricht über Werke von anderen Autoren. Dazu wurden Vorträge, Essays, Reden, Vorwörter und vieles mehr von Neil Gaiman gesammelt und in mühevoller Kleinarbeit in eine logische Abfolge gebracht.

„Wenn man fernsieht oder einen Film schaut, dann sieht man Dinge, die anderen passieren. Prosa wird jedoch aus sechsundzwanzig Buchstaben und einer Handvoll Satzzeichen erschaffen, und Sie, Sie allein kreieren daraus mithilfe Ihrer Fantasie eine Welt voller Menschen, und durch deren Augen schauen Sie. Sie fühlen Dinge und besuchen Orte und Welten, von denen Sie ansonsten nie etwas erfahren hätten.“
3%

Meine Meinung

Bis jetzt habe ich noch keines der Bücher von Neil Gaiman gelesen. Die Beschreibung des Buches erinnert mich an „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King, das mich restlos begeistert hat. Allerdings gibt es hier keine konkreten Schreibtipps wie bei King. Der Artikel von Neil Gaiman über Stephen King für die Sunday Times vom 8. April 2012 hat mir besonders gut gefallen.

Obwohl „Beobachtungen aus der letzten Reihe“ kein Roman ist, sondern lediglich eine Sammlung von einzelnen Werken, bekommt man einen guten Einblick in das Leben von Neil Gaiman.

Beobachtungen aus der letzten Reihe - Neil Gaiman

Im ersten Kapitel „Einige Dinge, an die ich glaube“ merkt man die unglaubliche Liebe Gaimans zu Büchern. Er unterstreicht die Relevanz des Lesen für eine gebildete Gesellschaft. Worte, die behutsam die Leserseele streicheln. Vor allem wenn man gerade auf dem Nachhauseweg von der Frankfurter Buchmesse ist.

„Der einfachste Weg, gebildete Kinder heranzuziehen, ist, ihnen das Lesen beizubringen und ihnen zu zeigen, dass Lesen Spaß macht. Und das heißt schlicht, Bücher zu finden, die ihnen gefallen, ihnen Zugang zu diesen Büchern zu verschaffen und sie dann einfach lesen zu lassen.“
3%

Fazit

* Ich habe nicht das gesamte Buch gelesen, sondern mir lediglich die Geschichten herausgepickt, die spannend für mich wahren. Da Neil Gaiman oftmals über Autoren, Musik, Werke sprach, die ich nicht kenne waren diese Teile wenig unterhaltsam und ich habe nur das gelesen, das eben für mich interessant war.

Da ich das Buch nur quergelesen habe, fühlt es sich ungerecht an, an dieser Stelle eine Bewertung mit Sternen vorzunehmen. Dafür habe ich schlichtweg zu wenig gelesen. Gefühlsmäßig würde ich nun 3 Sterne vergeben, da mir der Schreibstil und auch einige Geschichten recht gut gefallen haben, doch der größte Teil des Buches nichts für mich war. Sterne abziehen, da ich Personen & Filme aus dem Buch nicht kenne, fühlt sich jedoch sehr ungerecht an. Schließlich kann Neil Gaiman nichts dafür, wenn ich jemanden nicht kenne. Viel eher ist es mir persönlich anzulasten, dass ich mich vom Untertitel blenden ließ und nicht zuvor das Inhaltsverzeichnis etwas genauer unter die Lupe genommen habe.

Netgalley und der Eichborn Verlag haben mir das Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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