Die Magie der kleinen Dinge - Jessie Burton
2 Sterne Roman

Die Magie der kleinen Dinge – Jessie Burton

Nella wird im Jahre 1686 mit dem reichen, erfolgreichen Handelsmann Johannes verheiratet. Sie verlässt ihre Mutter und ihre Geschwister auf dem Land und zieht in die Stadt zu ihrem Ehemann. Im Haus ihres Mannes sind Liebe, Zärtlichkeit, Nähe und Wärme jedoch Fremdwörter. Kalte Abneigung prägt das Zusammenleben. Trost spendet Nella lediglich ihr Hochzeitgeschenk: ein Puppenhaus, das die exakte Abbildung des Hauses in dem sie nun lebt ist. Als Nella plötzlich mysteriöse Miniaturausgaben der Familienmitglieder geschickt werden, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Die Geschichte birgt leider nicht wirklich viele neue Ideen in sich. Das Puppenhaus sowie die mysteriösen Figuren und alles was danach geschieht, kennt man aus diversen anderen Erzählungen.

Das Leben damals im Jahre 1686 war vor allem für Frauen nicht immer leicht. Man musste sich unterordnen und hatte nicht die Chance selbst eine Karriere zu machen. Zu Heiraten stand am oberen Ende der Erfolgsleiter. Mit dieser Einstellung und dieser Lebensweise sowie mit der Unterwürfigkeit kann ich so ganz und gar nichts anfangen.

Jessie Burton hat es leider auch nicht geschafft bei mir einen Spannungsbogen aufzubauen. Lediglich der angenehme Schreibstil und die sehr liebvollen Beschreibungen des Puppenhauses und der kleinen Dinge darin haben mich zum Weiterlesen animiert.

Fazit:
Ich habe dieses Buch bei einem Gewinnspiel von Lovelybooks und Blanvalet gewonnen und muss ehrlichweise zugeben, dass es sonst vermutlich auch gar nicht auf meinem SUB gelandet wäre. Alleine schon die Jahreszahl von 1686 in der die Geschichte spielt, hätte mich sonst vermutlich abgehalten das Buch zu lesen. Historische Romane sind nun mal schlicht und ergreifend nichts für mich. Leider gab dann auch er Inhalt für mich nicht wirklich neue Ideen her und somit kann ich dem Buch lediglich 2 von 5 Sternen geben.

2 Kommentare

  1. Ich mag zwar historische Romande, aber auch ich fand das Buch nur mittelmäßig. Gegen Ende war es ganz ok, aber am Anfang hatte es mich nur gelangweilt und ich fand auch die Verbindung der einzelnen Geschichtsteile ziemlich schwach und mir fehlte auch irgendwie eien Gewisse Aufklärung am Ende, grad auch zur Miniaturistin. Wobei mir die Sache mit dem Puppenhaus noch gar nicht als bekannt vor kam, wo trifft man das denn sonst so?

    glg Franzi

    1. Ich habe davor „Alles Licht das wie nicht sehen“ von Anthony Doerr gelesen (ein sehr hervorragendes Buch). Hier hab ich Ähnlichkeit mit der Miniaturstadt von Marie-Laure gesehen.
      Grundsätzlich finde ich die Idee (sehr vereinfacht gesagt) Puppen(haus) und alles was damit passiert, passiert auch in der Realtität nicht so prickelnd.
      Schade, dass dich das Buch auch nicht wirklich begeistern konnte, wenn auch aus anderen Gründen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.