Todesgruß - Astrid Plötner
4 Sterne Thriller & Krimi

Todesgruß – Astrid Plötner

Die Handlung:

Eine Zahnärztin wird erdrosselt im Park aufgefunden. Um den Hals hat sie ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Ein letzter Gruß, G.“ Welcher Mörder ist so verrückt und hinterlässt einen derartigen Hinweis? Als bald eine zweite Leiche mit ebenso einem Lebkuchenherz aufgefunden wird, steigt die Angst. Wie viele Leichen werden noch folgen? Und warum mussten die Beiden sterben?

Die Charaktere:

Polizistin Maike ermittelt mit ihren Kollegen in diesem Fall. Maike ist eine Frau mit Ecken und Kanten. Mit ihr wird es bestimmt auch in weiteren Fällen nicht langweilig. Sympathisch wie sie sich beispielsweise um ihre alte Nachbarin kümmert. Unsympathisch wie sie gegen die junge Kollegin hetzt, die sie von früher kennt. Kurzum eine super Figur um über mehrere Bücher hinweg spannend zu bleiben, ebengerade weil man sie nicht immer mag.

Der Schreibstil:

Astrid Pöltner schreibt spannend, wenn dies auch gleichsam kein Krimi ist, der das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein leichter Krimi für zwischendurch. Für einen Strandurlaub in Kroatien perfekt geeignet. Obwohl es manchmal irritierend war von den kühlen Herbsttemperatur zu lesen, wenn man gerade bei 35 Grad schwitzt.

Der Mörder:

Oftmals hat man ja recht früh eine Idee wer der Mörder sein kann. Hier hatte ich sehr schnell das Gefühl, dass mit dieser Person etwas nicht stimmt. Astrid Pöltner baut die Geschichte so gut auf, dass man sich lange Zeit nicht erklären kann wie hier irgendwo ein Mörder sinnvoll gefunden werden soll. Und am Ende überrascht sie mit einer schlüssigen, für mich vorhersehbaren Auflösung des Falles.

Fazit:

Ein leichter, lockerer Krimi, bei dem es selbst auf knapp über 400 Seiten nicht fad wird. Der große Pageturner bleibt aus. Dennoch ein grundsolider Krimi, der mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung aufwartet.

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