Mallorca – Insel des Schweigens – Dagmar Hager

Die frühere Profilerin Elena Vela lebt inzwischen auf Mallorca und versucht, dort zur Ruhe zu kommen. Doch diese währt nicht lange: In der Nähe ihres Hauses wird eine Leiche mit seltsamen Tätowierungen am Strand gefunden. Schon bald bittet der Comisario Elena um Hilfe.

„Mallorca – Insel des Schweigens“ ist ein gelungener Auftakt. Die Figuren werden gut eingeführt, und wir tauchen tief in Elenas Vergangenheit ein, wodurch man schnell eine Verbindung zu ihr aufbaut. Gleichzeitig bleiben einige Aspekte bewusst im Dunkeln und bieten Potenzial für weitere Bände.

Auch wenn das Gesamtbild am Ende stimmig ist, braucht es zwischendurch etwas Durchhaltevermögen. Vieles wird sehr vage und verwoben angedeutet, die Geschichte lebt stark von Andeutungen und kleinen Puzzlestücken, die sich erst nach und nach zusammenfügen. Das sorgt zwar für Spannung, wirkt über längere Strecken jedoch etwas zu nebulös.

Insgesamt ist der Krimi atmosphärisch und unterhaltsam, verliert für mich aber durch die dichte, teilweise zu lange anhaltende Unklarheit einen Stern.

Danke wolkenlos für das herrlich duftende Blogger-Paket.

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