Lebe deinen Beat - Martin Klapheck
5 Sterne Ratgeber

Lebe deinen Beat – Martin Klapheck

Der Inhalt:

Viele aktuelle Ratgeber drängen auf radikale Veränderung. Martin Klapheck sieht dies anders. Er sucht das Alltagsabenteuer. Nur die Wenigsten von uns werden ihren Job kündigen, die Familie hinter sich lassen und auf Weltreise gehen wollen. In „Lebe deinen Beat“ zeigt Martin Klapheck auf wie man Kreativität und Verrücktheit in seinen Alltag bringen kann.

Digital meets Print:

Martin Klapheck hat sich Gedanken gemacht und denkt abseits der herkömmlichen Denkmuster. So schafft er es mit einfachen Kniffen die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung perfekt zu nutzen. Am Ende jedes Kapitels findet sich ein QR-Code bzw. eine URL. Der Leser gelangt zu kurzen 2-3 Minuten Videos. In den Videos wird das eben Gelesen noch einmal auf eine etwas andere Art und Weise nähergebracht.

Audiovisuelles Erlebnis:

In den Videos macht der Piano-Referent seinen Namen alle Ehre. In kurzen Musikstücken verdeutlich er das Gelesene auf großartige Art und Weise. So wird ein ganz anderer Sinn des Lesers angesprochen. Das Buch spricht somit eine andere Seite des Lesers an. Eine sehr spannende Erfahrung, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Einfach ausprobieren 😉

Einblick:

Mit sehr anschaulichen Beispielen beschreibt Martin Klapheck sein Konzept. Dabei macht er deutlich dass auch „böse“ Gefühle wie Angst und Wut ausgelebt werden soll. Dennoch ist es wichtig nicht in diesen Gefühlen zu versinken. Sich die Zeit nehmen und 5 Minuten wirklich wütend zu sein ist okay. Doch dann sollte man langsam anfangen sich zu fragen was das denn nun alles wirklich bedeutet.

Fazit:

Obwohl Martin Klapheck viel bereits Gehörtes wieder aufgreift untermauert er alles mit anschaulichen Beispielen. Die Lektionen mit Musikstücken zu hören ist eine geniale neue Erfahrung. Das Konzept des Alltagsabenteuers finde ich sehr spannend und wesentlich praktikabler als eine radikale Änderung. Schließlich gibt es bereits viel in meinem Leben das ich schätze und liebe. Dennoch ist noch genug Optimierungspotential vorhanden. Einiges dieses Potentials hat mir „Lebe deinen Beat“ aufgezeigt.

1 Kommentar

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