Tod an der Riviera - Luca Ferraro
5 Sterne Thriller & Krimi

Tod an der Riviera – Luca Ferraro

Der Gerichtsmediziner Johann Sorbello könnte sein Leben in Genua genießen, wenn er nicht plötzlich eine schrecklich zugerichtete Leiche auf seinen Seziertisch bekommen würde. Eine junge Frau wurde in ein Piranhabecken geworfen und von den Fischen angefressen nachdem sie an Olivenöl erstickt ist. Die italienische Polizei zeigt wenig Interesse an dem Fall und so beginnt Sorbello auf eigene Faust zu ermitteln. Bald landet er beim Chef der Toten der mit Olivenöl handelt. Ist er in den Mord verwickelt? Und was hat dessen schöne Tochter mit der ganzen Sache zu tun, die Johann immer mehr den Kopf verdreht?

„Tod an der Riviera“ ist ein Debüt, das es in sich hat. Ein ausgeklügelter Fall, der bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurückreicht. Gut recherchiert und perfekt aufgebaut ist das Buch ein wahres Lesevergnügen. Eine grausame und ausgefallene Todesart sorgt für Spannung.

Luca Ferraro hat einen fesselnden Schreibstil. Er baut einen großartigen Spannungsbogen auf. Und ganz plötzlich ist auch schon alles wieder vorbei und es tritt einer dieser Momente ein, an dem man traurig ist. Traurig, dass ein so gutes Buch schon wieder fertig gelesen ist. Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Fall rund um Johann Sorbello ist. Obwohl ich schon recht früh auf der richtige Fährte war, wurde es keinen Moment langweilig.

Johann Sorbello ist ein vielseitiger Charakter mit Ecken und Kanten. Er ist nicht „Everybody’s Darling“, geht Risiken ein und war mir nicht immer sympathisch. Dennoch ist er mit als seinen Emotionen ein toller Hauptcharakter.

Fazit:
Ein fabelhaftes Debüt, das mich überrascht hat und meine Erwartungen mehr als nur übertroffen hat. Ein gut durchdachter Mordfall mit jeder Menge Italien-Flair. Nicht nur Italien-Fans sondern jedem Krimiliebhaber kann ich dieses Debüt nur empfehlen.

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