Die Tote im Stadl – Stefan Maiwald

Anfang Dezember ist die Wintersaison in Bad Kleinkirchheim im vollen Gange. Der Wiener Chefinspektor Wendelin Kerschbaumer hat den beschaulichen Ort für seinen Urlaub ausgewählt. Erholung, Sport und eine Diätkur stehen auf seinem Programm. Doch als plötzlich eine Leiche gefunden wird, ist es mit Kerschbaumers Urlaub schnell vorbei.

Zwischen Pistengaudi und Hotellerie ermittelt der Chefinspektor mit seinen Kärntner Kollegen. Wer hat ein Interesse am Tod der jungen Slowenien? Ein übereifriger Journalist setzt dem Ermittlungsteam ganz schön zu. Neben der Aufklärung des Mordes müssen sie sich bemühen wieder aus den Schlagzeilen zu verschwinden.

Die Tote im Stadl - Stefan Maiwald

Stefan Maiwald macht mit sein Regionalkrimi richtet Lust auf Bad Kleinkirchheim. Vor allem die Beschreibung der vielen gemütlichen Lokale und des hervorragenden Essens klingt verführerisch. Umso erfreulicher, dass im Nachwort die genauen Adressen inklusive Stefan Maiwalds persönlichen Empfehlungen zu finden sind.

Der Schreibstil ist leicht und unterhaltsam. „Die Tote im Stadl“ ist ein Krimi zum Abschalten und Entspannen. Es ist kein wahrer Pageturner, sondern ein unterhaltsamer Krimi, bei dem das Spannungsniveau konstant auf mittlerer Ebene gehalten wird. Also gut geeignet, um sich auf der Couch einzukuscheln und vom nächsten Urlaub zu träumen.

Wendelin Kerschbaumer ist ein klassischer Chefinspektor. Ein bisschen grantig, aber doch liebenswert unter seiner gar nicht so dicken Schale. Nach seiner Scheidung versucht er unsicher in der Liebeswelt wieder Fuß zu fassen. Dabei wurde das Privatleben nur ganz am Rande gestreift.

Die Tote im Stadl - Stefan Maiwald

Ein kleiner Schatten legt sich beim Lesen von „Die Tote im Stadl“ über mein Gemüt. Wann wird es wieder so unbeschwerte, „normale“ Moment geben wie von Stefan Maiwald beschrieben? Fast schon skurril muten die Beschreibungen der Szenen an, die vor nicht mal einen Jahr noch ganz normal waren.

Fazit

★★★★☆

„Die Tote im Stadl“ ist ein gelungener Regionalkrimi mit konstantem mittlerem Spannungsniveau. Vor allem die kulinarischen Beschreibungen inklusive der Atmosphäre in den Lokalen haben mir sehr gut gefallen. Gerne mehr Fälle mit Wendlin Kerschbaumer!

Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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