Natternkopf – Astrid Miglar

Am Tor zum Nationalpark Kalkalpen liegt das beschauliche Reichraming. Hauptkommissar Georg Hammerschied genießt den heißen Sommertag am Fluß. Doch die sommerliche Idylle wird von einer angeschwemmten Frauenleiche je unterbrochen. Mit der Ruhe ist es also erstmal vorbei. Doch damit noch nicht genug, bleibt es nicht bei dieser einen Leiche.

Georg Hammerschied ist ein sympathischer Charakter. Er liebt die Ruhe und genießt das Leben ausgiebig. Hammerschied ist ein zufriedener Mensch, der sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen kann. Wie zum Beispiel die Anwesenheit seiner neuen Kollegin Maria Klingenberg, zumindest wenn diese nicht gerade am Steuer sitzt. ;)

Die Beschreibungen der Landschaft und von Reichraming gefallen mir besonders gut. Astrid Miglar macht dies mit viel Fingerspitzengefühl und Liebe zum Detail. Ich fühle mich sofort mitten in der Szenerie. Es scheint, trotz der Leichen ein ganz wunderbarer, lebenswerter Ort zu sein.

Doch viel wichtiger für einen Regionalkrimi ist, dass der Fall ein angenehmes Tempo hat und zum Mitraten einlädt. Auch wenn mein sich mein recht früher Verdacht letzten Endes bestätigt hat, überrascht Astrid Miglar immer wieder mit der ein oder anderen Wendungen, die ich nicht kommen sag.

Last but not least wird der Buchtitel „Natternkopf“ immer wieder in der Geschichte aufgegriffen. Ein kleines Detail, dass ich wahnsinnig gerne mag.

Fazit

★★★★★

„Natternkopf“ ist ein liebevoller Regionalkrimi. Astrid Miglar legt viel Wert dem Leser ein Gefühl für Reichraming und die Schönheiten der Natur zu geben. Dazu gibt es einen spannenden Kriminalfall, der zum Mitraten einlädt und gelungen Wendungen parat hat. So muss ein Regionalkrimi sein.

Danke Servus für das Rezensionsexemplar.

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